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Donnerstag, 13. August 2020
Sonntag, 9. August 2020
Alle Dinge sind am Fließen
Wenn ich den schwebenden, wabernden Nebel betrachte, dann sehe ich die stetige Veränderung in allen Dingen. Die Dinge, die Phänomene sind am Fließen. Es ist ein wunderbares, kontinuierliches Fließen, in dem alles miteinander verbunden ist. Genau inmitten dieser unbeständigen Veränderung können wir unsere eigene wahre Natur von Nicht-Geburt und Nicht-Tod erkennen.
Dieses Fließen, diese stetige Veränderung nennen wir Unbeständigkeit. Doch die Grundlage für die Unbeständigkeit ist die Beständigkeit. Unser Leben besteht aus einer Kette von Tagen und Nächten, von Geburt und Tod. Die Grundlage von Geburt und Tod ist die Natur von Nicht-Geburt und Nicht-Tod, welche in allen Menschen gegenwärtig ist. Wo müssen wir also suchen, wenn wir die Beständigkeit finden wollen? Die Beständigkeit liegt inmitten der Unbeständigkeit. Wir müssen also das Tod-lose in Geburt und Tod suchen.
Betrachten wir ein Rad und eine Radachse. Das Rad kann sich drehen und sich dadurch fortbewegen dank der Radachse, die jederzeit still steht.
Der Buddha benutzte das Bild des Ganges, um die Natur von Nicht-Geburt und Nicht-Tod in allen Lebewesen zu erläutern. Dem Surangama-Sutra zufolge hörte der König Bimbisara jemanden sagen, dass der Tod ein vollkommenes Ende bedeute. Er zweifelte an dieser Aussage und ging zum Buddha, um ihn zu befragen. Der Buddha sagte zum König Bimbisara, dass dieser, als er drei Jahre alt war, den Fluss Ganges gesehen habe. Bis heute, als Bimbisara bereits weiße Haare und Falten im Gesicht habe, konnte er stets den Ganges sehen. Obwohl sich der Körper von Bimbisara verändert habe, ist das Sehen immer noch das Gleiche. Dasjenige in uns, was sieht, sei nicht alt, nicht jung, verändere sich nicht, wurde nie geboren und werde niemals sterben.
Dank dieser Worte des Buddha konnte der König Bimbisara zum ersten Mal seine eigene wahre Natur von Nicht-Geburt und Nicht-Tod erkennen.
- Thay Phap Nhat
Dienstag, 28. Juli 2020
Freitag, 3. Juli 2020
Freitag, 26. Juni 2020
Freitag, 19. Juni 2020
Tiefes Zuhören ist ein aufrichtiges Geschenk
Samstag, 6. Juni 2020
Thay Phap Nhat spricht über das Sterben
Dharma-Vortrag von Thay Phap Nhat am vergangenen Donnerstag im Meditationskurs.
Dienstag, 10. Juli 2018
Einladung zum Sommerretreat 2018 (28. Juli bis 5. August)
Wir laden Sie/Euch ganz herzlich zu unserem diesjährigen Sommerretreat vom 28. Juli (Anreise) bis 5. August (Abreise) ein! Wir werden uns Zeit nehmen, gemeinsam Sitz- und Gehmeditation zu praktizieren, in Stille und Achtsamkeit zu essen, beisammen zu sitzen und uns auszutauschen. Thay Phap Nhat wird uns dabei mit seinen Dharma-Vorträgen inspirieren. Kleinere Wanderungen im Wald und Dao Cong Übungen sorgen für ein gesundes Maß an Bewegung.
Zusätzlich zum üblichen Programm wird es in diesem Retreat ein Programm für Kinder geben mit viel Spiel, Bewegung, Meditation und Kreativität.
Bitte melden Sie sich für die Teilnahme am Retreat unter dharma-lichtung@posteo.de an. Bezüglich der Unterbringung bei uns oder in der Umgebung kontaktieren Sie uns bitte.
Wir freuen uns auf Sie/Euch!
Meditationszentrum "Dharma-Lichtung"
Hauptstr. 28
03238 Finsterwalde, OT Pechhütte
dharma-lichtung@posteo.de
Dienstag, 19. Juni 2018
„Alleinsein“ - Zusammenfassung der Dharma-Vorträge vom 9./10. Juni 2018 in Hamburg
Freitag, 2. März 2018
Biographie
Thay Phap Nhat wurde im Jahr 1984 in Vietnam geboren. Frühe Erfahrungen mit dem Tod weckten in ihm viele Fragen auf nach dem Sinn des Lebens, und so begab er sich auf die Suche nach so etwas wie „Wahrheit“. Im Alter von 12 Jahren begann er, Meditation zu praktizieren. Im Jahr 2005 wurde er von dem Zen-Meister Thich Nhat Hanh zum Mönch ordiniert und konnte bald darauf tiefere Einsicht in die Natur der Dinge erlangen. Er entdeckte eine Dimension, die über Zeit und Raum, über Geburt und Tod hinausgeht und erlebte dadurch eine tiefe Befreiung. 2013 wurde er zum Dharma-Lehrer ernannt und hat seitdem zahlreiche Seminare im Europäischen Institut für Angewandten Buddhismus (EIAB) geleitet. Darüber hinaus ist er an verschiedene Orte in Deutschland, den Niederlanden, Tschechien, Frankreich und Vietnam gereist um dort das Dharma zu lehren. Im Januar 2017 ließ er sich in Pechhütte in Finsterwalde nieder und gründete dort das Meditationszentrum „Dharma-Lichtung“. Er liebt die Meditation und die Stille und ist Autor mehrerer Bücher zum Dharma, vor allem aber in Form von Poesie. Er lebt gerne spontan und betrachtet das Leben als ein Abenteuer, das sich auf unvorhersehbare Weise entfaltet. Jeder Moment ist neu und frisch.
Donnerstag, 11. Januar 2018
Frieden im täglichen Leben - Seminar am 25.2.18 in Leipzig
Thay Phap Nhat wurde im Jahr 1984 in Vietnam geboren. Frühe Erfahrungen mit dem Tod weckten in ihm viele Fragen auf nach dem Sinn des Lebens, und so begab er sich auf die Suche nach so etwas wie „Wahrheit“. Im Alter von 12 Jahren begann er, Meditation zu praktizieren. Im Jahr 2005 wurde er von dem Zen-Meister Thich Nhat Hanh zum Mönch ordiniert und konnte bald darauf tiefere Einsicht in die Natur der Dinge erlangen. Er entdeckte eine Dimension, die über Zeit und Raum, über Geburt und Tod hinausgeht und erlebte dadurch eine tiefe Befreiung. 2013 wurde er zum Dharma-Lehrer ernannt und hat seitdem zahlreiche Seminare im Europäischen Institut für Angewandten Buddhismus (EIAB) geleitet. Darüber hinaus ist er an verschiedene Orte in Deutschland, den Niederlanden, Tschechien, Frankreich und Vietnam gereist um dort das Dharma zu lehren. Im Januar 2017 ließ er sich in Pechhütte in Finsterwalde nieder und gründete dort das Meditationszentrum „Dharma-Lichtung“. Er liebt die Meditation und die Stille und ist Autor mehrerer Bücher zum Dharma, vor allem aber in Form von Poesie. Er lebt gerne spontan und betrachtet das Leben als ein Abenteuer, das sich auf unvorhersehbare Weise entfaltet. Jeder Moment ist neu und frisch.
Zeit: So, 25. Februar 2018, 10:00-17:30
Anmeldung und Kontakt: Für die Teilnahme am Seminar melden Sie sich bitte unter der folgenden e-mail Adresse an: Dharma-Lichtung@posteo.de
Das Seminar findet statt in Leipzig im Sinn&Sein Projektladen, Zschochersche Str. 2a/Ecke Dreilindenstr.
Bitte mitbringen: Bitte bringen Sie einen vegetarischen Beitrag für das gemeinsame Mittagessen mit.
Dana: Die Teilnahme an der Veranstaltung findet auf Spenden-Basis (Dana) statt. Die Höhe der Spende liegt im Ermessen eines jeden Einzelnen.
Dienstag, 29. August 2017
Voll und ganz im gegenwärtigen Moment leben - Dharma-Vortrag vom 26.03.17 (Bremen)
Das ist der Weg, wie wir aus all unserem Leiden herauskommen können.
Aber wir haben nicht den Mut das zu tun, weil wir immer eine Unsicherheit in uns selbst verspüren.
Wir wissen vielleicht, dass wir an einen bestimmten Ort gehen können und den wunderschönen Sonnenuntergang sehen und genießen könnten, aber wir haben Angst, dass wir auf dem Weg dorthin vielleicht in ein Loch fallen. Und dabei wissen wir ja gar nicht, ob es dort überhaupt ein Loch auf dem Weg gibt. Aber unser Geist kreiert diese Geschichten.
Wir sind so erzogen, dass wir immer Sicherheit wollen, und niemand hat uns beigebracht, dass das Leben immer unsicher ist.
Aber nur in dieser Unsicherheit können wir die Schönheit des Lebens entdecken. Nur in der Unsicherheit haben wir eine Chance wirklich zu wachsen. Das Leben ist wirklich ein Abenteuer. Und um das Geheimnis des Lebens zu verstehen, müssen wir einfach nur in diesem Abenteuer sein.
Freitag, 3. März 2017
Samstag, 5. November 2016
Sehnsucht nach Ruhe und Frieden.
"Breathing in I see myself as a flower". Wenn ich einatme, sehe ich mich selbst als eine Blume. Mit diesen Worten und dem Klang einer Glocke begann Thay Phap Nat sein Seminar zur Einführung in die Welt der Meditation. Die Räume des Finsterwalder Logenhauses in der Kirchhainer Straße boten dafür ein passendes Ambiente. Am Tag zuvor war Thay Phap Nhat schon am Sängerstadt-Gymnasium Finsterwalde und an der BTU Cottbus-Senftenberg zu Gast. Seine Ausführungen zur Meditation und zum Leben an sich brachten nicht nur die Studenten, sondern schon die Schüler zum Nachdenken und so kam es, dass der buddhistische Mönch "Löcher in den Bauch gefragt" wurde. Bei der Meditation sollen Körper und Geist eins werden. Dass das in unserem zumeist hektischen Alltag gar nicht so einfach möglich ist, konnten auch die Kursteilnehmer spüren. Für alle war es eine wahnsinnig spannende Erfahrung, bei der Gehmeditation durch das Gras zu wandern und ganz bewusst den Kontakt zwischen Fuß und Boden zu spüren. Oder auch beim gemeinsamen Essen 15 Minuten die Konzentration auf die Nahrungsaufnahme zu legen. Dinge, die im täglichen Leben oft untergehen, wurden aus einem ganz anderen Blickwinkel betrachtet. Und vielleicht können die Worte, die der Dharma-Lehrer mit auf den Weg gab, den ein oder anderen Tag der Menschen doch ein wenig friedlicher machen.





